1953 gab es erstmals eine Sportwagen-Marken-Weltmeisterschaft, zu der auch die 24 Stunden von Le Mans zählten. Aus unglaublichen 127 Nennungen wurden 71 Autos zum Training zugelassen. Am Start standen schließlich 60 Fahrzeuge darunter auch zwei aerodynamisch optimierte Borgward Hansa RS mit 1,5 Liter Vierzylinder. Die Idee dazu kam vom Pariser Borgward-Importeur Jacques Poch, der mit Edmond Mouche das Auto mit der #41 fuhr. An einen Gesamtsieg war gegen die großvolumigen Jaguar, Cunningham, Ferrari und Talbot nicht zu denken aber in der 1500er Klasse rechnete man sich mit dem 210 km/h schnellen Coupé durchaus Chancen aus.
Der Hansa war das erste deutsche Nachkriegsauto mit Pontonkarosserie und leistete in der Serie 52 PS. Für Le Mans wurde das kleine Aggregat auf 95 PS gesteigert und die drei gebauten Coupés erhielten eine Aluminium-Karosserie. Chassis #345 002 mit der Startnummer 41 lag bis eine Stunde vor Rennende tatsächlich auf Podiumskurs in der Klasse, als der Motor aufgab. Die Deutschen Werksfahrer Hans Hugo Hartmann und Adolf Brudes mit der #42 und Chassis #345 001 blieben dagegen schon nach 30 Runden mit Spritmangel liegen. 1953 blieb der einzige Le Mans Auftritt der großen deutschen Automarke, die 1961 spektakulär in Konkurs ging.
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