In den 50er und frühen 60er Jahren bestand die Formel 1 WM hauptsächlich aus bis zu acht Läufen in Europa. Die Werksteams brachten ihre Rennwagen mit großen offenen Autotransportern an die Rennstrecken, während Privatfahrer wie Joakim Bonnier das eigene Auto teils noch auf dem Anhänger hinter dem PKW quer durch Europa zogen. Bevor in den 80er Jahren die großen Sattelschlepper Einzug in die Fahrerlager hielten, ließen sich viele Teams in den 70er Jahren Spezialaufbauten fertigen, die meist auf bekannten Bus-Fahrgestellen basierten. Ken Tyrrell wählte für seine 6-rädrigen Tyrrell P34 ab 1976 britische Leyland Leopard Busse als Basis.
Zusammen mit einer Art Möbelwagen und einem Ford Transit im typischen elf Tyrrell Dunkelblau bildete dieser Fuhrpark in den Fahrerlagern eine Wagenburg, die überdacht von Vorzelten einen geschützten Raum für Mechaniker und Fahrer bot. Es gibt aus dieser Zeit herrliche Bilder, die die filigrane Front der zerlegten P34 im Detail zeigen, während dahinter ein Mechaniker am ausgebauten Cosworth V8 schraubt, meist die lässige Zigarette im Mundwinkel. Das Big Business hatte in der Formel 1 auch 1976 längst begonnen, aber die Szenen von damals verströmen heute einen ganz besonderen Charme, zu denen auch die typischen Renntransporter ihren Teil beitragen.
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