Nach endlosen Klassensiegen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und bei den 24 Stunden von Le Mans wollte Ferdinand Piech die Marke Porsche ganz an die Spitze der Sportwagen-Szene hieven. Sein erster Schritt war das Porsche 908/01 K Coupé, im Prinzip ein 907, aufgerüstet mit dem neuen 3-Liter 8-Zylinder-Motor und auf den ersten Blick nur durch die asymmetrischen Lufteinlässe an der Front vom 907 zu unterscheiden. Die Langheckversion hatte schon beim Le Mans Testtag im April 1968 einen erfolgreichen Einstand gefeiert, das kurze Coupé traf erstmals bei den 1000 km Nürburgring am 19. Mai 1968 auf die großvolumigen Ford GT40 und Lola T70.
Dass die Nordschleife seit jeher den Leistungsschwächeren gute Chancen gegen die reinen PS-Monster gab, liegt an ihrem Charakter. Dennoch brauchte es absolute Könner vom Schlage eines Jo Siffert und Vic Elford, um das neue 908 Coupe gleich bei seinem ersten Einsatz zu einem Gesamtsieg zu fahren. Denn auch in den Cockpits der Ford P68, Alfa Romeo 33/2 und Alpine saßen echte Profis. Mit diesem Gesamtsieg des neuen 908 Coupés hatte Ferdinand Piech den ersten Schritt getan. Die Entwicklung der Sportwagen-Ikone Porsche 917 war dann die logische Folge und gipfelte in den Le Mans Siegen von 1970 und 1971.
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