Nach den Siegen von 1970 und 1971 hatte Porsche mit dem 917 bewiesen, dass man nach den vielen Klassensiegen auch Gesamtsiege einfahren konnte. Doch die Änderung des technischen Reglements ab 1972 hatte die großen 5-Liter-Motoren verbannt und Porsche hatte das Saison-Highlight in den Folgejahren Privatteams mit ihren 908 Weiterentwicklungen mit 3-Liter-Saugmotoren überlassen. Erst für das Rennen 1976 läuteten die Stuttgarter mit dem brandneuen Porsche 936 eine neue Ära ein: das Turbo-Zeitalter hatte begonnen und mit der Alpine A442 von Renault stand von Beginn an ein gleichwertiger Turbo-Gegner am Start.
Die Formel 1 Piloten Jean-Pierre Jabouille und Patrick Tambay hatten den Renault auf die Pole Position gestellt, satte sechs Sekunden vor dem Porsche mit der #20 von Jacky Ickx und Gijs van Lennep. Doch das Hauptaugenmerk lag bei den Turbos nicht auf dem reinen Speed sondern auf der Haltbarkeit der neuen Aggregate. Nach 11 Stunden verglühte der Renault Turbo, 6 Stunden später auch der Porsche Turbo im 936 mit #18. An der Spitze jedoch baute der verbliebene Porsche 936 Turbo seine Führung gnadenlos aus und siegte am Ende mit unglaublichen elf Runden Vorsprung auf die Sauger von Mirage und Lola. Der erste Turbo-Triumph in Le Mans war perfekt.
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