Die fast 81-jährige Divina Galica lebt mit ihrem Hund Ginger heute beschaulich im Wohnmobil in Florida. In den Formel 1 Annalen ist der so gar nicht britisch klingende Name nur noch eine Fußnote aber aus dem Leben dieses Speed-Freaks ließen sich Romane schreiben. Als 4-jährige entdeckte sie beim Skiurlaub in der Schweiz ihr Talent auf den Brettern, wurde Englands erfolgreichste Ski-Abfahrts-Rennläuferin, nahm bis 1972 an drei Winter-Olympiaden teil und erzielte mit 48 Jahren bei einer Demo-Fahrt während der Winterspiele in Albertville einen Speed-Ski-Rekord von über 200 km/h. Noch Fragen? Ihr Talent auf vier Rädern entdeckte man per Zufall bei einem Promi-Autorennen in Brands Hatch 1974.
Von da an ging es rasend schnell. Mit Unterstützung von Shell landete sie 1976 in der Shellsport International Series, die mit Formel 1 und Formel 5000 Fahrzeugen ausgetragen wurde. Mit schnellsten Rennrunden überzeugte sie die Sponsoren, den betagten Surtees TS16 1976 auch beim GP von England in Brands Hatch einzusetzen. Die Startnummer 13 war ein Skandal, doch die im Motorsport verpönte Unglückszahl war ihr Geburtstag. Zusammen mit Lella Lombardi und Jacky Ickx scheiterte sie an der Qualifikation. Nach weiteren Versuchen mit Hesketh 1978 und einem schweren Unfall in Argentinien wechselte sie in die Sportwagen-Szene bevor sie eine dritte Karriere als Instruktorin in der Skip Barber Racing School antrat.
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